40 Jahre Regenbogen – 40 Jahre leben, begleiten und ermöglichen. Gemeinsam für Teilhabe

Wir feiern 40 Jahre Regenbogen – 40 Jahre Engagement für Menschen, die Unterstützung brauchen, um selbstbestimmt, gleichberechtigt und mitten in der Gesellschaft leben zu können.

Was 1986 als Regenbogen e. V. begann, ist heute ein vielfältiges Netzwerk rund um die Lebensbereiche Arbeit, Wohnen und Kultur. Die damaligen Gründerinnen und Gründer wollten sich nicht mit Ausgrenzung und einer ausschließlich klinischen Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen abfinden. Sie setzten auf eine außerklinische psychosoziale Unterstützung, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen orientiert und Wege zurück in den Alltag eröffnet.

Von der Idee zur gelebten Teilhabe

Schon früh entstanden neue Möglichkeiten, selbstbestimmt zu arbeiten, zu wohnen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Der Regenbogen wurde dabei zum Symbol: für den Übergang von schwierigen zu besseren Zeiten, für Hoffnung und für die Vielfalt der Menschen.

Aus den ersten Initiativen entwickelten sich im Laufe der Jahre verschiedene gemeinnützige Angebote und schließlich die heutige Stiftung Regenbogen Arbeit Wohnen Kultur.
Heute unterstützt die Stiftung mit Ihren Töchtern Regenbogen Arbeit und Regenbogen Wohnen gGmbH Projekte und Angebote vor allem in München und Oberbayern. Rund 500 Erwachsene, Jugendliche und Kinder profitieren aktuell von den geförderten Projekten, Betrieben und Einrichtungen.

Wohnen, Arbeit und mehr

Teilhabe bedeutet mehr als ein Dach über dem Kopf. Sie bedeutet, einen Arbeitsplatz zu haben, soziale Kontakte zu pflegen, Freizeit zu gestalten, Sport zu treiben, kreativ zu sein und einfach dazuzugehören.

Deshalb fördert die Stiftung ganz unterschiedliche Vorhaben: Sie unterstützt durch Ihre Tochter Regenbogen Wohnen gGmbH Menschen beim Leben in geeigneten Wohnformen. Sie trägt mit Regenbogen Arbeit gGmbH dazu bei, Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen. Und sie finanziert Projekte, die Begegnung, Kultur, Sport und persönliche Entwicklung ermöglichen.

Ein Beispiel dafür ist der Regenbogen-Report. Seit vielen Jahren bietet das Zeitungsprojekt Menschen mit psychischen Erkrankungen die Möglichkeit, selbst zu schreiben, zu gestalten und ihre Perspektiven sichtbar zu machen. So wird aus Unterstützung echte Beteiligung – und aus einzelnen Stimmen eine gemeinsame Öffentlichkeit.

40 Jahre – und noch lange nicht am Ziel

In vier Jahrzehnten hat sich vieles verändert. Eines ist geblieben: die Überzeugung, dass Menschen mit psychischen, körperlichen und sozialen Beeinträchtigungen selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft sind.

Die Stiftung möchte deshalb auch in Zukunft Brücken bauen, Begegnungen ermöglichen und neue Wege der Inklusion anstoßen. Denn Barrieren entstehen nicht allein durch eine Behinderung, sondern auch durch die Art und Weise, wie eine Gesellschaft mit Verschiedenheit umgeht. Begegnungen auf Augenhöhe können Vorurteile abbauen und Verständnis schaffen.

40 Jahre Regenbogen sind deshalb kein Rückblick allein. Sie sind ein Versprechen für die Zukunft: Für mehr Teilhabe, mehr Selbstbestimmung und ein Miteinander, in dem niemand an den Rand gedrängt wird.

Wir sagen Danke – allen Menschen, die diesen Weg seit 1986 mitgegangen sind: Den Gründerinnen und Gründern, Mitarbeitenden, Unterstützerinnen und Unterstützern, Spenderinnen und Spendern und vor allem den Menschen, für die unsere Arbeit da ist.

40 Jahre Regenbogen. Gemeinsam für ein Leben mitten in der Gesellschaft.

Feiern Sie mit uns!

Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie an unserer Jubiläumsfeier am 14.10.26 ab 15:15 Uhr teilnehmen möchten. Wir melden uns bei Ihnen!